Naturfreunde Hochburg/Ach lösen Raitenhaslach ab

Österreicher holen Teamtitel; Hans Mühlthaler siegt im Einzel

Die siegreiche Moarschaft der Naturfreunde Hochburg/Ach mit Albert Pfaffinger (5. v.li.), Bernhard Dicker, Bernhard Burgstaller und Sven Nosek (vorne mit Wanderpokal) eingerahmt von Fa. Kreutzpointner (links daneben) und Zwoa Weißwürst + zwoa Brezn (rechts daneben) sowie von Zweitem Bürgermeister Norbert Stranzinger (li.) und Eisschützen-Abteilungsleiter Hans Mühlthaler (re.), der auch den Titel im Einzel holte.

Bei der vierten Auflage der Stadtmeisterschaft im Stockschießen auf Sommerbahnen am „Tag der Deutschen Einheit“ setzte sich die Mannschaft der Naturfreunde Hochburg/Ach in der Besetzung Bernhard Burgstaller, Sven Nosek, Bernhard Dicker und Albert Pfaffinger in einem hochspannenden Finale gegen die Moarschaft der Firma Kreutzpointner durch und holte somit den begehrten Wanderpokal. Bei der erstmalig ausgespielten Einzelmeisterschaft war SV Wacker Stockschützenabteilungsleiter Hans Mühlthaler das Maß der Dinge. Beim Zielwettbewerb siegte er mit guten 139 Punkten.

Nachdem sich alle teilnehmenden Schützen bei einem von Sportpfarrer Franz Aicher gesponserten Weißwurstfrühstück gestärkt hatten, kämpften die in zwei Gruppen aufgeteilten 14 Moarschaften ab 10:00 Uhr bei idealen Wetter- und Bahnbedingungen im Modus jeder gegen jeden zunächst um die Gruppenplatzierung.

Wie schon bei den Meisterschaften der letzten beiden Jahre war der Plattentausch während eines Spieles untersagt und auch die Benutzung einer lila Platte war verboten, was so manchem „Profi“ Probleme bereitete.

In der Gruppe A stand der spätere Gesamtsieger, trotz einer am Anfang erlittenen Niederlage gegen die Mannschaft der FFW I, am Ende ganz oben und qualifizierte sich somit für das große Finale. Gegner dort war das Team der Firma Kreutzpointner, die die Gruppe B dominierte. Walter Bauer, Hans Geier, Werner Sachs und Franz Kaiser mussten lediglich ein Unentschieden gegen Mixed Pickles hinnehmen. Beim Duell der Gruppenzweiten bestimmten Franz und Michaela Feyrer, Susanne Turpin und Oliver Reiß (Zwoa Weißwürst + zwoa Brezn) relativ deutlich das Geschehen über Raitenhaslach II (Georg Helmberger, Reiner Hanusa, Erich Schwanninger, Sigi Becker) und durften sich über Gesamtrang drei freuen.  

Dass auch die Gesamtränge fünf bis 14 in Gruppen übergreifenden Platzierungsspielen ermittelt wurden, kam bei allen Teilnehmern gut an.

Vor der Siegerehrung ergriff Burghausens Zweiter Bürgermeister Norbert Stranzinger das Wort. „Dass mittlerweile zweimal im Jahr eine Stadtmeisterschaft, im Winter und im Sommer, stattfindet, dürfte im weiten Umkreis einmalig sein und ist nur der engagierten Arbeit der Wacker Eisschützenabteilung zu verdanken“, so Stranzinger. „Ein herzliches Dankeschön an die Ausrichter für die perfekte Organisation und der reibungslosen Durchführung“. Organisator Hans Mühlthaler gab das Kompliment und den Dank an seine Helfer weiter, ohne deren Mithilfe so ein Mammutturnier nicht zu veranstalten wäre. Namentlich dankte er seiner Frau Christine, Erni und Günther Gesslbauer, Maria Schmidt und Helmut Polzer, der für die Auswertung verantwortlich zeichnete.

 

Rangfolge Stadtmeisterschaft:

  1. Naturfreunde Hochburg/Ach; 2. Kreutzpointner; 3. Zwoa Weißwürst + zwoa Brezn; 4. Raitenhaslach II; 5. Mixed Pickles; 6. Freiwillige Feuerwehr I; 7. 60er Schnitt; 8. FFW III; 9. Raitenhaslach III; 10. Raitenhaslach I; 1 Routiniers; 12. Trachtler; 13. FFW II; 14. Inklusion

 

Stockschützenabteilungsleiter siegt im Zielschießen:

Ganz war nach der Vergabe des Stadtmeistertitels im Mannschaftswettbewerb aber noch nicht Schluss. Guten Anklang fand auch die erstmalige Suche nach dem besten Einzelschützen. 13 männliche Schützen und zwei weibliche Stocksportlerinnen stellten sich dem Wettbewerb im Zielschießen. Wenn auch für weniger versierte Schützen dieser Wettbewerb eine besondere Herausforderung bedeutete, freuten sich diese über die einmalige Erfahrung. Den ersten Stadtmeistertitel im Einzel schnappte sich Hans Mühlthaler vor Bernhard Burgstaller und Bernhard Grave.

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