Burghauser Handballer haben einen Umbruch nach dem Oberligaabstieg zu meistern

Neues Trainertrio Kalchauer, Aigner und Bojic geht zuversichtlich in die neue Saison.

Michael Kalchauer (Bildmitte) will zusammen mit seinen Co-Trainern Helmut Aigner (rechts) und Almin Bojic (links) in der Bezirksoberliga Altbayern wieder angreifen.

Viel hat sich bei der ersten Handballherrenmannschaft nach der vergangenen Spielzeit, die bekanntlich mit dem Wiederabstieg aus der Oberliga Süd endete, getan.

Nach den Abgängen der beiden Eigengewächse Daniel Wimmer und Florian Staudhammer (beide zum Oberligisten TSV Simbach) sowie von Robert Wiedl und Martin Gizler (beide zum TuS Traunreut), stehen auch zukünftig Elmar Voll und Frank Neumaier, nach einer Aussprache mit der Mannschaft, nicht mehr zur Verfügung. „Wir wünschen beiden alles Gute und freuen uns, wenn wir sie bei unseren Heimspielen in der Halle wiedersehen“, erklärt hierzu der stellvertretende Abteilungsleiter Michael Kalchauer, der die sich im erneuten Umbruch befindende Mannschaft übernommen hat. Unterstützung erhält Kalchauer zukünftig wieder von Co-Trainer Helmut Aigner sowie nun auch von Almin Bojic, der sich, neben seiner Torwartrolle, ebenfalls als Co-Trainer engagieren wird.

Bis auf die bekannten Abgänge konnte der übrige Kader der Herzogstädter zusammengehalten und durch Ferdinand Geraldy und Leon Eckert (beide aus der eigenen zweiten Herrenmannschaft) sowie durch Janosch Baumgartner und Bastian Kugler (aus der eigenen A-Jugend) verstärkt werden. Einen Neuzugang verzeichnen die Wackerianer zudem mit der Rückkehr von Christoph Kalchauer, der dem Team mit seiner Erfahrung noch zusätzliche Stabilität verleihen wird.

Seit dem 23. Juni befindet sich die Mannschaft bereits in der Vorbereitung, in der bis zu 3-mal wöchentlich trainiert wird.

Zudem bestritt man Testspiele gegen den Bezirksligisten SBC Traunstein (36:34-Niederlage) und 33:33-Unentscheiden), den künftigen Ligakonkurrenten SC Eching (36:33-Erfolg) sowie ein Vorbereitungsturnier beim Bezirksoberligisten TSV Ebersberg, dass man mit drei Siegen gegen den Gastgeber (14:13), sowie gegen den Oberliga-Mitabsteiger TSV Sauerlach (20:15) und gegen den Lokalrivalen TV Altötting (15:13) sehr erfolgreich gestalten konnte.

Mit dem Verlauf der Vorbereitung ist Michael Kalchauer insgesamt zufrieden: „Durch das gemeinsame Training mit der zweiten Herrenmannschaft waren wir mit ca. 15 bis 20 Spielern fast immer spielfähig. Zudem hat man in den Testspielen deutlich gesehen, dass sich die Mannschaft gerade in den Trainingsschwerpunkten sehr gut weiterentwickelt hat.“

Zur Stärke der Liga rechnet man bei den Herzogstädtern, wie in den vergangenen Jahren, mit 3 bis 4-Mannschaften, die sich um die ersten Plätze streiten werden. „Dieses Jahr ist natürlich die TG Landshut II für mich wieder ganz hocheinzustufen. Der Verein kann aus einer breitgefächerten Anzahl von Spielern mit Bayernligaerfahrung zurückgreifen. Zudem ist auch Eching wieder sehr hoch einzustufen. Bei Altenerding wird man sehen, wie sich der Umbruch im Trainerstab sowie im Kader bemerkbar macht.

Gleiches gilt für Altötting, während der letztjährige Aufsteiger Moosburg, nach einer sehr guten letzten Saison, erneut sehr stark einzuschätzen ist.“, so die Meinung von Burghausens Urgestein Helmut Aigner, der mit seinen Wackerianern auf jeden Fall unter den Top-4-Mannschaften der Bezirksoberliga Altbayern dabei sein will.

Saisonauftakt erfolgt am Samstag mit dem Heimspiel gegen den MTV Pfaffenhofen

Zu dieser Zielsetzung wäre am kommenden Samstag im Heimspiel gegen den MTV Pfaffenhofen ein Sieg zum Saisonauftakt enorm wichtig. Allerdings kommen die Ilmstädter aus dem gleichnamigen Landkreis nicht gerade als Laufkundschaft in die Sportparkhalle.

Der Tabellenfünfte der letzten Spielzeit verfügt über eine sehr gut eingespielte Mannschaft, die sich in den letzten Jahren unter ihrem Trainer Walter Sperrer enorm weiterentwickelt hat. Für den SVW gilt es damit alles in die Waagschale zu werfen, wenn man am Ende die ersten 2-Punkte festhalten möchte. In der Favoritenrolle sehen sich die Herzogstädter, die vor den Gästen gehörig Respekt haben, nicht, sodass mit einem spannenden Spiel zu rechnen ist. Anpfiff in der Sportparkhalle ist um 17 Uhr.

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