…wenn junge Mattenfüchse auf angehende Ballakrobaten treffen

Fußballer und Ringer erlebten zusammen eine abwechslungslreiche und lustige Trainingseinheit.

- 23.03.2026, 08:00
- Von: Roman Hölzl
Eine besondere Trainingseinheit erlebten die Nachwuchsringer des SV Wacker Burghausen kürzlich gemeinsam mit den Fußballern der Burghauser U9: Im Mittelpunkt stand ein gemeinsames Ringertraining, bei dem die jungen Fußballer in die Welt des Ringens hineinschnuppern konnten. Initiiert wurde die gemeinsame Einheit durch den U9-Trainer Salih Bahar, der seinen jungen Fußballern in der langen Winterzeit, in der weitestgehend in der Halle trainiert wird, ein etwas anderes Trainingsprogramm präsentieren wollte.
Unter der Anleitung von Halit Yilmaz, dem Jugendleiter und Nachwuchstrainer der Burghauser Ringer, absolvierten die Kinder ein abwechslungsreiches Programm auf der Ringermatte. Nach einem intensiven Aufwärmen, bei dem ein großer Fokus auf turnerische und akrobatische Elemente gelegt wurde, demonstrierten die erfahreneren Nachwuchsringer weitere ringsportspezifische Übungen wie beispielsweise Handstand-Überschlag und Kopf-Kippe, während die Fußballer versuchten, diese Übungen bestmöglich nachzumachen. Anschließend folgten verschiedene spielerische Übungen, bei denen es um grundlegende ringerische Fähigkeiten wie Körperspannung, Gleichgewicht und Koordination ging. Anschließend folgte das Training von einfachen Zweikampftechniken, wie beispielsweise der Beinangriff und der Armzug. Anschließend erhielten die jungen Fußballer noch eine Demonstration, wie diverse Ringkampf-Aktionen am Ende tatsächlich aussehen sollten – neben den zuvor geübten Armzügen wurden auf Ausheber und Würfe präsentiert, was beim Fußball-Nachwuchs durchaus für beeindruckte Blickte sorgte. Die Nachwuchsfußballer waren anschließend mit großem Einsatz beim „Sumo-Ringen“ und beim Tau-Ziehen bei der Sache und zeigten sich voller Begeisterung für die ungewohnten Bewegungsabläufe.
Die Trainer zeigten sich sehr zufrieden mit der gelungenen Einheit: „Für die Kinder ist es eine wertvolle Erfahrung, andere Sportarten kennenzulernen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Gleichzeitig stärkt es den Teamgeist und die Freude an der Bewegung. Besonders der sportliche Austausch und das gemeinsame Miteinander sorgten für eine motivierende Trainingsatmosphäre.“
Die positive Resonanz aller Beteiligten lässt darauf schließen, dass ähnliche Kooperationen auch in Zukunft stattfinden werden. Das gemeinsame Training hat eindrucksvoll gezeigt, wie bereichernd sportartübergreifende Einblicke für den Nachwuchs sein können und wie vielseitig die Nachwuchsförderung gestaltet werden kann.










