Stimmen zum Viertelfinale-Rückkampf

Eduard Tatarinov hatte dank seiner beeindruckenden Leistung reichlich Grund zum Jubeln!

- 11.01.2026, 11:00
- Von: Martina Kastner
Eugen Ponomartschuk (Trainer SV Wacker): Wenn man sich das Ergebnis so ansieht, ist der Matchplan auf jeden Fall aufgegangen. Witalis hat heute einen seiner stärksten Kämpfe gemacht. Wenn man bedenkt, dass er zweimal gegen Shahakyan so deutlich verloren hat, ist das sehr bewundernswert, dass man psychisch so stark ist und raus geht und den anderen zermürbt. Alex Kessidis hat auch einen wahnsinnig starken Kampf gezeigt. Vor allem in der zweiten Runde hat er alles aus sich rausgeholt. Auch David Baev hat seine Klasse gezeigt. Edi Tatarinov war auch sehr stark. Ich habe das Gefühl, dass bei ihm diese Saison der Knoten geplatzt ist. Man sieht richtig, dass er Spaß am Ringen hat. Im Halbfinale werden wir bestmöglich aufstellen und versuchen weiter zu kommen. In der Favoritenrolle sehe ich aber Kleinostheim.
Mario Wohlfahrt (Trainer KSC Germania Hösbach): Wir hätten heute mindestens eine Riesenüberraschung gebraucht. Wir mussten erstmal in Fluss kommen. Ivan Huklek in 98 Kilogramm zu stellen war ein Risiko. Der Kampf ist dann unglücklich gelaufen. Dass Niklas Dorn den Olympia-Dritten besiegt, damit konnte man nicht rechnen. Die Niederlage bis 71 Kilogramm war dann der endgültige Genickbruch für uns. Georg hat schon zweimal gegen Witalis klar gewonnen, aber heute war er platt. Nach dieser Niederlage war das Ding rum und in der zweiten Hälfte war bei uns die Luft raus. Tavaev war gegen Baev chancenlos. Die Verletzung von Michi Widmayer war heute das negative i-Tüpfelchen auf einer Saison, die ich gerne abhaken würde. Unsere Risiko Variante wurde heute nicht belohnt und Burghausen ist verdient der Halbfinal-Einzug geglückt. Wir werden auch kommende Saison in der Bundesliga bleiben, aber es wird für uns eine Umbruch-Saison mit einigen frischen Leuten.
Eduard Tatarinov (Ringer SV Wacker): Ich habe mich richtig gefreut, dass unser Team mit einem Punktevorsprung aus Hösbach zurückgekommen ist. Jeder hat heute das Maximale rausgeholt. Es hat Spaß gemacht vor dieser Kulisse zu ringen. Ich bin heute sehr zufrieden mit mir. Früher habe ich etwas ängstlicher gerungen. Jetzt macht es einfach wieder mehr Spaß.
Idris Ibaev (Ringer SV Wacker): In den Play-offs läuft es bei uns einfach immer gut. Wir dachten vor dem Hinkampf, dass es eng wird. Aber jeder hat die volle Motivation gezeigt und ich hoffe, dass es im Halbfinale und im Finale genauso weiterlaufen wird. Mich persönlich haben meine Gegner im Viertelfinale nicht so gefordert. Einer ringt eigentlich im Freistil und nicht in Griechisch-Römisch. Aber die Mannschaftsleistung war sehr stark.
David Baev (Ringer SV Wacker): Wir haben eine gute Mannschaftsleistung gezeigt. Am Anfang lagen wir heute hoch hinten, aber wir haben Kampfgeist gezeigt. Ich bin sehr froh darüber, dass wir heute auch zuhause einen Sieg geholt haben. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Ich habe nach dem Vorkampf eine Fehleranalyse gemacht und konnte ein paar Dinge heute ausmerzen. Ich freue mich, dass ich heute für die Mannschaft drei Punkte erkämpfen konnte. In Burghausen gefällt es mir sehr gut. Ich fühle, wie die Fans mit dem ganzen Herzen dabei sind und ich finde es auch wichtig, dass die Vereinsverantwortlichen alles dafür tun, um das Team zum maximalen Erfolg zu führen. Das spürt die Mannschaft und das steigert die Motivation.
Michael Widmayer (Ringer KSC Hösbach, ehemals beim SV Wacker): Ich bin dankbar dafür, dass ich so lieb in Burghausen empfangen wurde und ich finde es schön, dass der Kontakt immer noch so gut ist. Ich wollte gar nicht unbedingt selbst gegen Burghausen ringen, aber ich wurde trotzdem aufgestellt. Da ich keine Einzelturniere mehr ringe, stehen bei mir jetzt erst einmal Rehamaßnahmen wegen der Schulter an. Ich hoffe, dass es Burghausen ins Finale schafft und ich zum Anfeuern kommen kann. Ich hätte es mir schon in den Kalender eingetragen.












