Stimmen zum Final-Rückkampf

Fabian Schmitt beendete seine beeindruckende Karriere mit dem Meistertitel!

Matthias Maasch (Sportlicher Leiter Ringen, SV Wacker): Der sechste Titel – damit war vor ein paar Wochen nicht zu rechnen. Die Mannschaft hat eine unfassbare Leistung gebracht. Es hat mich sehr für Maga (Anm. d. Red. Magomed Kartojev) gefreut, dass er nach dem Gewicht machen so einen sensationellen Kampf abgeliefert hat. Respekt auch an Weingarten und ihre Fans, die sie super unterstützen – egal ob Sieg oder Niederlage. Aber auch wir hatten unsere Zuschauer im Rücken und konnten somit nochmal alles rausholen.  

Frank Heinzelbecker (Trainer, SV Germania Weingarten): Es tut schon ein bisschen weh, wenn man unter die Räder kommt. Der Vorkampf war natürlich viel angenehmer. Wir mussten etwas riskieren, aber 7:3 Siege für Burghausen sind mir schon zu deutlich heute. Mich freut es aber sehr für Matthias Maasch. Er ist ein toller Trainer. Für Fabi Schmitt ist es ein super Abschluss. Ich bin super stolz auf unseren Fanclub. Sie haben uns die ganze Saison über immer unterstützt.

Manuel Senn (DRB-Vizepräsident Bundesliga): Die Würfel sind heute schon im ersten Kampf gefallen. Der wäre sehr wichtig für Weingarten gewesen. Aber die Wacker-Ringer haben alle geliefert. Deshalb war es schon sehr deutlich zur Halbzeit. Es war ein würdiges Finale mit einem neuen Deutschen Mannschaftsmeister SV Wacker Burghausen. Es freut mich besonders, dass viele deutsche Sportler ihre Kämpfe erfolgreich bestritten haben.

Florian Mayerhofer (Stellvertretender Abteilungsleiter Ringen, SV Wacker): Die Mannschaft hat eine super Leistung gebracht. Die Höhe war unerwartet. Wir können alle stolz auf diese Saison sein! Auch das Team hinter der Mannschaft hat alles gegeben, um den Erfolg möglich zu machen. Ich freue mich, dass alles so gut funktioniert hat.

Fabian Schmitt (Ringer, SV Wacker): Nach dem Kampf wusste ich erstmal nicht, was ich fühlen soll. Ich kanns noch gar nicht realisieren (Anm. d. Red. Schmitt beendete seine Karriere). Das war heute eine brutale Mannschaftsleistung. Wir haben den anderen keine Chance gelassen. Jetzt flieg ich erstmal in den Urlaub und lasse alles etwas sacken. Ich möchte mich zukünftig mehr um die Familie kümmern und weiter der Trainertätigkeit in Oberölsbach nachgehen.

Magomed Kartojev (Ringer, SV Wacker): Die Leistung spricht für sich. Jeder hat alles gegeben und jeder war bereit, keinen Punkt herzuschenken. Es ist einfach unbeschreiblich! Besonders freut es mich, dass ich das mit meinem Bruder gemeinsam erreicht habe. Es ist wie ein Traum, dass wir gemeinsam im Finale stehen konnten und dann auch noch beide heute unsere Kämpfe gewonnen haben. Das gibt es nur einmal im Leben.

Nao Kusaka (Ringer, SV Germania Weingarten): Ich wollte natürlich Meister werden. Aber es lief nicht so gut. Wir hatten dann schon nach den ersten Kämpfen kein so gutes Gefühl mehr. Für mich war es das erste Mal, dass ich in einem Finale in der deutschen Bundesliga gerungen habe. Unsere Fans sind die Nummer 1. Es macht mir sehr viel Spaß vor diesen Fans zu ringen.

Peter Öhler (Ringer, SV Germania Weingarten): Unsere Saison war unbeschreiblich. Es hätte zu Beginn keiner gedacht, dass wir im Finale stehen würden. Wir haben so einen guten Teamspirit mit vielen jungen, motivierten Ringern und einigen älteren, die die Erfahrung mit einstreuen. Unser Fanclub peitscht uns immer nach vorne. Das war auch der Grund, warum wir diese Saison so weit gekommen sind.

Alfred Hinterschwepfinger (Sponsor & Unterstützer): Es ist einfach unglaublich! Damit hatten wir zu Saisonbeginn nicht gerechnet. Man hat bereits vor dem Kampf gemerkt, welchen unglaublichen Willen die Mannschaft hatte, den Titel dieses Jahr noch einmal heimzuholen. Ich freue mich sehr für das Team.

Weitere News