Stimmen zum Final-Hinkampf

Christopher Kraemer errang in Weingarten gegen Janis Heinzelbecker einen wichtigen Sieg.

Matthias Maasch (Sportlicher Leiter Ringen, SV Wacker): Es war heute der erwartet enge Kampf. Es gab viele offene Duelle und am Ende ist es nur ein kleiner Vorsprung für uns. Der Rückkampf wird deshalb unfassbar spannend. Weingarten hat schon beim Rückkampf im Viertelfinale und im Halbfinale gezeigt, dass sie da sehr stark sind. Wir werden uns bestens vorbereiten und am Ende soll die bessere Mannschaft gewinnen. 

Frank Heinzelbecker (Trainer SV Germania Weingarten): Spannender geht es fast nicht. Fünf Siege, fünf Niederlagen. Wir können uns alle auf einen spannenden Rückkampf freuen. Wir haben genau wie Burghausen diese gewisse Leichtigkeit. Beide Teams standen diese Saison bei vielen nicht auf dem Zettel. Jetzt stehen zwei Teams im Finale, die nicht den größten Kader und vielleicht auch nicht das größte Budget haben. Das finde ich schön. Ich denke, dass wir den Rückkampf mit zwei Punkten Unterschied gewinnen werden. 

Erik Thiele (Ringer, SV Wacker): Insgesamt bin ich mit meinem Kampf zufrieden. Die drei Mannschaftspunkte waren sehr wichtig. Am Anfang lief es nicht so gut, aber der Vierer hat mich dann auf die Siegerstraße gebracht. Unser Team hat insgesamt heute sehr gut gerungen. Klar haben wir vielleicht ein bis zwei Punkte liegen gelassen, aber zuhause sind wir immer stark und ich glaube, da werden wir wieder gewinnen. 

Christopher Kraemer (Ringer, SV Wacker): Mein Plan war es, von Anfang an Vollgas zu geben und so viele Punkte wie möglich zu machen. Über die gesamte Saison hinweg ungeschlagen zu sein, ist schon ein schönes Gefühl. Wir haben heute auch als Mannschaft eine super Leistung gezeigt. Das war der erste Schritt in Richtung Titel. In Burghausen machen wir dann den Sack zu. 

Alex Kessidis (Ringer, SV Wacker): Es war für mich das erste Mal gegen einen wirklichen 130-er zu ringen. Gegen so einen schweren Gegner habe ich noch nie gekämpft. In der ersten Runde habe ich etwas zu viel Energie gespart. Das hätte ich ein bisschen besser machen können. Aber unsere Mannschaft hat heute sehr gut gekämpft und ich hoffe, dass wir zuhause dann den Deutschen Meister Titel holen werden. 

Eduard Popp (Ringer, SV Germania Weingarten): Es war heute ein offener Kampf gegen einen international erfahrenen Gegner. Er kann immer sehr gefährlich werden. Natürlich war mein Gewichtsvorteil groß, aber teilweise ist es sogar schwerer für mich gegen Ringer mit weniger Gewicht zu kämpfen, weil sie sehr aktiv und beweglich sind. Er hat im Boden gut abgewehrt. Ich hatte eigentlich gehofft, einen Punkt mehr zu machen, aber ich bin zufrieden. Ich habe die Vorgabe erfüllt. Im Rückkampf ist alles offen. Wir liegen nur einen Punkt zurück. Gegen Schorndorf im Halbfinale waren es sogar vier Punkte. Der Teamspirit ist sehr gut. Schade, dass der Finalrückkampf in Burghausen und nicht hier zuhause ist. Wie damals, als ich mit den Red Devils Heilbronn im Finale war. Da war der Rückkampf dann auch in Burghausen. Wir werden auf jeden Fall alles daran setzen, es Burghausen schwer zu machen. 

Florian Neumaier (Ringer, SV Germania Weingarten): Es ist bei mir heute alles nach Plan gelaufen. Der Matchplan war, meinen Gegner zu „zerstören“ und beide Bodenlagen zu holen und zu punkten. Ich wusste, dass ich konditionell stärker bin und wollte daher immer aktiver sein und meinem Gegner keine Luft lassen. Allgemein haben wir heute viele offene Kämpfe gesehen. Teilweise haben wir sogar höher gewonnen, als gedacht. Im Rückkampf wird es schwer, aber wir lassen nichts unversucht. 

 

Bildnachweis: Jörg Richter

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