Statistiken zur Meistersaison 2025/26

Da ist er, der sechste Stern!

Die Meistersaison 2025/26 des SV Wacker Burghausen war ein eindrucksvoller Beweis dafür, warum der Verein seit Jahren als dominierende Kraft im deutschen Ringsport gilt. Mit einem knappen 12:11‑Auswärtserfolg im Hinkampf und einem deutlichen 19:8‑Triumph im Final‑Rückkampf vor heimischer Kulisse krönte sich das Team bereits zum sechsten Mal seit 2018 zum Deutschen Mannschaftsmeister. Angeführt von starken Einzelleistungen – darunter souveräne Siege von Erik Thiele, Christopher Krämer und Europameister David Baev – zeigte Burghausen im Rückkampf eine wahre Machtdemonstration. Die prall gefüllte Sportparkhalle und emotionale Momente wie das Karriereende von Fabian Schmitt machten diese Saison zu einem Meilenstein der Vereinsgeschichte.

Zu dieser Saison der Superlative gibt es jede Menge Statistiken – einige basieren auf Zahlen, Daten und Fakten, andere sind mit einem Augenzwinkern zu sehen. Viel Spaß.

 

Ein Rekord für die Ewigkeit

Mit dem sechsten Titelgewinn bauten die Burghauser Ringer ihren eigenen Rekord weiter aus. Denn in der Geschichte des Deutschen Ringsports konnte kein anderes Team bei seinen ersten sechs Finaleinzügen jeweils auch den Titelgewinn feiern. Dieser Wert ist ein eindrucksvolles Zeichen für das Burghauser Sieger-Gen im Team der Wackerianer.

Fleißiges Bienchen

Zum fleißigsten Punktesammler der Saison avancierte Christopher Kraemer, der in den Gewichtsklassen bis 66kg und zweimal im Limit bis 71kg alle seine Gegner klar dominierte. Mit 39 erkämpften Punkten aus zwölf Kämpfen kam er auf einen Schnitt von 3,25 Punkte pro Kampf – eine einmalige Quote, die dem sympathischen Allgäuer gelang.

Dauerbrenner

Kein Sportler stand in der abgelaufenen Saison so häufig auf der Matte wie Idris Ibaev. Von den zwanzig möglichen Kämpfen bestritt er siebzehn und verwies Magomed Kartojev auf Rang zwei, der auf sechzehn Kämpfe kam.

Top-Performer

Zwei Ringer blieben die gesamte Saison über ungeschlagen. Besonders beeindruckend kann diese Leistung bei Christopher Kraemer angesehen werden, der vor der Saison noch mit Nachwehen seiner Verletzungen und den daraus resultierenden Operationen zu kämpfen hatte. Umso größer ist seine Leistung einzuschätzen. Der zweite im Bunde stellt Freistil-Koryphäe David Baev dar – bei seinen fünf Mattengefechten konnte ihm keiner seiner Gegner das Wasser reichen.

Newcomer des Jahres

Seine ersten Erfahrungen in der Bundesliga feierte Valentino Prelic in der abgelaufenen Saison. Dabei zeigte das Burghauser Nachwuchstalent eindrucksvoll, dass in der Zukunft mit ihm zu rechnen sein dürfte. Vor allem sein Schultersieg gegen Weingartens Routinier Peter Öhler dürfte ihm auf ewig in Erinnerung bleiben.

Comeback-Könige

Im Boxen würde man sagen: „Die Jungs bewiesen Steherqualitäten!“ Auch die beiden Brüder Magomed und Baschir Kartojev mussten im Laufe der Saison teils harte Rückschläge hinnehmen – aufgeben war aber nie eine Option für die beiden. So drehte „Maga“ drei seiner acht Siege nach Rockstand zu seinen Gunsten. Besonders wichtig: Magomeds Sieg im Finale gegen Weingartens Vasyl Shuptar, als er in den letzten Sekunden aus einem 0:3 Rückstand zu einem 4:3 Sieg wandelte. Noch besser machte es sein Bruder Baschir, dem es beeindruckende siebenmal gelang, einen Rückstand noch in einen Sieg zu drehen. Vor allem sein Schultersieg in letzter Sekunde gegen Schorndorf Iuri Lomadze ging als eines der absoluten Highlights der Saison in die Geschichte ein.

Fünf ist die magische Zahl…

Die Zahl fünf ist nicht nur die dritte Primzahl, sondern auch die höchste Wertung im Ringen, die bekanntlich recht selten anzutreffen ist. In der abgelaufenen Saison gelangen nur drei Wackerianern Fünf Punkte Wertungen. Christopher Kraemer und Witalis Lazovski teilen sich mit je einem „Fünfer“ den zweiten Platz, die Spitzenposition geht unangefochten an Idris Ibaev, dem fünf „Fünfer“ gelangen. Etwas vollkommen Ungewöhnliches gelang ihm dabei im Vorrundenkampf gegen den KSV Köllerbach, in dem ihm drei Fünf Punkte Wertungen in einem einzigen Kampf gelangen.

Tuuuuuusch…..!

Ach ja, nur unwesentlich mehr Schultersiege gab es in der abgelaufenen Meistersaison zu sehen, nämlich genau elf. Jeweils einmal konnten Magomed Kartojev, Chris Kraemer, Jamshed Panjshiri, Eduard Tatarinov, Valentino Prelic und Alex Kessidis einen ihrer Gegner aufs Blatt legen. Zweimal gelang dies Idris Ibaev. Die Top-Platzierung mit drei Schultersiegen geht erneut an Baschir Kartojev, dem dieses Kunststück damit am häufigsten gelang.

Auch die Zahl Sechs ist magisch…

Sechs mal Finale, sechs Titelgewinne - keine Zahl demonstriert die einmalige Siegquote des SV Wacker Burghausen besser.  Aber auch für Freistil-Ass Erik Thiele ist die Sechs etwas besonderes: Als einziger Ringer im Burghauser Kader stand er bei allen sechs Titelgewinnen des SV Wacker Burghausen aktiv auf der Matte.

Abpfiff – Sieg – Emotionsausbruch

Aus keinen Sportlern brachen die Emotionen nach einem hart erkämpften Sieg mehr hervor als bei Eduard Tatarinov und Alex Kessidis. Kaum war der Kampf beendet, spürten die Zuschauer die vulkangleichen Emotions-Eruptionen auf den Rängen, die von den beiden Ringern ausgingen. Selten zuvor sah man mehr Adrenalin und ungebremste Begeisterung beim Jubeln – Arme in der Luft, breites Grinsen, pure Energie!

Eine Sache fürs Fundamt?

Nach Matthias Maasch (2019) und Andreas Maier (2021) ließ auch in diesem Finale Fabian Schmitt seine Ringerstiefel unbeaufsichtigt auf der Matte zurück. Jetzt, wo sie verschwunden sind, scheint auch das Karriereende von Fabian Schmitt unausweichlich. Wie soll er denn ohne seine Ringerstiefel auf die Matte gehen? Wo sind sie wohl geblieben? Hat jemand einen heißen Tipp?

Eine Sache für Interpol?

Der Pott ist weg! Noch nie in der Geschichte der Burghauser Ringer wurde der Siegerpokal entwendet. Erste Spuren fanden sich in der schwedischen Hauptstadt Stockholm. Aus ermittlungstechnischen Gründen können die kursierenden Gerüchte leider weder bestätigt noch dementiert werden, dass möglicherweise eine mysteriöse Gestalt - der Sage nach halb Schwede und halb Grieche - in diesen Diebes-Coup verstrickt sein könnte…

Noch ein bisschen Social Media und Pressearbeit…

Wer meint, dass über 350% Zuwachs bei den Aufrufen über Facebook viel sind, darf sich nun auf die Zahlen von Instagram freuen. Mit einem Zuwachs der Klickzahlen um über 2800% seit September 2025, gleichbedeutend mit fast 2 Millionen Aufrufen im selben Zeitraum sowie fast 1000 neuen Followern stellt Instagram die aktuell erfolgreichste Plattform im Social Media Bereich dar. Einen gehörigen Zuspruch erhielt auch der YouTube Kanal der Burghauser Ringer, der mit 25% mehr Followern ebenfalls einen gehörigen Sprung nach vorn machte. Grundlage für viele die Social Media Beiträge sind klassische Presseberichte, von denen es im vergangenen Jahr 152 Stück gab. Damit waren die Burghauser Ringer im Schnitt fast jeden dritten Tag in den lokalen Printmedien vertreten.

Meisterlich auf der Matte - Modern im Web

Nach anfänglichen Schwierigkeiten und verschiedenen Verbesserungen hat die neue Homepage des SV Wacker Burghausen nun ihre vorerst finale Form erreicht. Seit der Einführung der neuen Plattform im Juni 2025 stellt die digitale Heimat der Ringer die mit großem Abstand meistaufgerufenen Seiten der Homepage des SV Wacker Burghausen dar. Ziemlich genau die Hälfte aller Besucher der neuen SVW-Homepage landeten auch auf den Seiten der Burghauser Ringer.

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