Burghauser Oberliga-Handballer leisteten sich gegen Cham zu viele einfache Fehler

Bayerwaldler holen ungefährdeten 37:28-Auswärtssieg in der Sportparkhalle.

Schwer taten sich die Burghauser gegen Cham. In dieser Szene zieht Daniel Wimmer (am Ball) gegen Simon Bollinger ab, links wird sein Kollege Christian Schreyer von Michal Tonar gehalten. Foto: Zucker.

Die Oberliga-Handballer des SV Wacker Burghausen mussten sich am vergangenen Samstag in der Sportparkhalle gegen den Tabellensechsten ASV Cham deutlich mit 37:28 geschlagen geben. Die Burghauser starteten stark in die Begegnung und führten nach 3-Minuten durch Tore von Stefan Lode, Daniel Wimmer, Thomas Reitmeier und Marius Barbet mit 4:1.

Im weiteren Spielverlauf brachen die Herzogstädter wieder einmal völlig ein.

Cham nutzte stattdessen die vielen Ballgewinne und drehte die Partie mit einem 5:0-Lauf binnen 180 Sekunden. Nachdem der ASV die Führung bis zur 9.Minute auf 8:5 ausgebaut hatte, reagierte der SVW mit einer Auszeit, die jedoch förmlich verpuffte.  Technische Fehler im Angriffsspiel, das Auslassen zahlreicher klarer Torchancen sowie eine absolute harmlose Burghauser Defensive sorgten für eine 19:11-Gästeführung zur Halbzeitpause.

In der zweiten Spielhälfte ließen die Chamer nichts mehr anbrennen, während die Burghauser um Ergebniskosmetik bemüht waren. 15-Minuten vor Spielschluss ließ bei den Gästen die Konzentration beim Stand von 31:17 zunehmend nach, sodass Wacker den Rückstand bis zum Ende der Begegnung noch verkürzen und damit die 37:28-Niederlage etwas erträglicher gestalten konnte. Drei Spieltage stehen für den SVW, der weiter auf Platz 10 rangiert, bis zum Saisonende noch aus. Am kommenden Sonntag geht es für die Mannschaft des Trainertrios Elmar Voll, Helmut Aigner und Frank Neumaier zum Tabellenvierten TSV Friedberg, der noch Chancen besitzt, um ins Aufstiegsrennen zur Regionalliga, vormals Bayernliga, miteinzugreifen.

 

Für den SV Wacker Burghausen spielten Almin Bojic im Tor sowie Florian Staudhammer (8/2), Raphael Maier (5), Martin Gizler (3), Daniel Wimmer, Christoph Schreyer, Thomas Reitmeier, Robert Wiedl, Marius Barbet (je 2), Christian Schreyer, Stefan Lode (je 1), Korbinian Schmid und Cristian Toth. 

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