Stadt Burghausen - SV Wacker Burghausen

06.04.2021



Sportstadt Burghausen kann nicht Corona-Modellstadt werden

Burghausen ist aus dem Rennen

Als Sportstadt wollte Burghausen ins Rennen gehen und auf Alleinstellungsqualitäten setzen. Doch schon vor der Bekanntgabe, welche bayerischen Kommunen denn nun in das Testprojekt für größere Lockerungen bei zeitgleich strengen Testungen aufgenommen werden, ist klar, dass Burghausen nicht mit dabei sein wird.

So ist in einem Schreiben von Minister Klaus Holetschek an die bayerischen Oberbürgermeister davon die Rede, dass nur kreisfreie Städte und Große Kreisstädte teilnahmeberechtigt sind. Aus dem Landkreis Altötting käme damit keine Kommune infrage. (Quelle: PNP 03.04.2021)

 

Burghausen bewirbt sich beim Freistaat als eine von zwei Modellregionen in Oberbayern mit dem Schwerpunkt Sport

26.03.2021

 

Die Stadt Burghausen hat in der Geschichte bereits in vielfältiger Weise gezeigt, dass ihr eine Vorreiterposition zukommt. Und genau diese Rolle möchte Burghausen auch mit der Bewerbung als Corona-Modellregion für Öffnungen in der Pandemie wieder einnehmen. „Als Sportstadt möchten wir den Breitensport in dieser Pandemie zum Thema machen und beweisen, dass Sport Teil der Lösung sein kann und nicht Teil des Problems ist“, sagt Erster Bürgermeister Florian Schneider, der die Bewerbung angestoßen hat. Sobald Ministerpräsident Dr. Markus Söder in der jüngsten Regierungserklärung solche Modellregionen in Bayern in Aussicht gestellt hat, ist die Stadt Burghausen in die Konzeption gegangen.

 

„Wir haben mit dem SV Wacker einen der größten Breitensportvereine in Bayern in unserer Stadt und wissen mit den beiden weiteren Sportvereinen TV 1868 Burghausen und DJK SV Raitenhaslach zusammen mit dem DAV Sektion Burghausen rund 60 Prozent der Bevölkerung hinter uns, die gerne wieder regelmäßig Sport treiben würde“, erklärt Werner Lechner, Leiter der Geschäftsstelle der Stadt Burghausen und Koordinator der Bewerbung. Das Modellprojekt richtet sich an alle Sportarten, also sog. Kontaktsport sowie kontaktfreier Sport, und an alle Altersstufen. „Wir wollen zeigen, dass mit entsprechenden Hygiene- und Schutzkonzepten plus Testung und Nachverfolgung Sport in der Pandemie möglich ist, ohne dass sich Menschen mit Corona infizieren“, erklärt Bürgermeister Schneider die Motivation.

 

Mit einer einmaligen Infrastruktur, vielfältigen und modernen Sportstätten sowie einem umfangreichen Knowhow von langjährigen Sportlern, Profisportlern und hauptberuflichen Sportpädagogen habe man alles, was man zu einer solchen Bewerbung benötigt, in der Stadt. Außerdem konnte der Bayerische Landes-Sportverband mit Präsident Jörg Ammon gewonnen werden: „Der BLSV begrüßt außerordentlich die Initiative der Sportstadt Burghausen. Wir erhoffen uns dadurch wichtige Erkenntnisse für die weitere Strategie, den Sport auch bei hoher Inzidenz zu öffnen. Den Verantwortlichen in Burghausen gebührt unser Dank. Eine Unterstützung dieser Initiative durch den organisierten Sport sagen wir gerne zu!“

 

„Bei einem erfolgreichen Verlauf des Modellprojekts sind wir gerne bereit, das Versuchsfeld auf weitere Bereiche wie Kultur und Gastronomie auszudehnen“, heißt es abschließend in der Bewerbung an Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Gesundheitsminister Klaus Holetschek, die am 25. März 2021 von der Stadt versandt wurde.

 

„Für unsere Vereinsmitglieder wäre der Zuschlag und der damit verbundene Re-Start des Sportbetriebs ein Segen. Der SV Wacker Burghausen hat in den vergangenen 12 Monaten bereits mehrfach bewiesen, dass man schlüssige Schutz- und Hygienekonzept im Sportbetrieb bestens umsetzen kann,“ so der Geschäftsführer des SV Wacker Burghausen, Heiko Hiller. Zusammen mit dem Vereinsvorsitzenden Dr. Thomas Frey fand gestern bereits der erste Gedankenaustausch zu einer möglichen Konzeption statt.

 

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