Flüsse um
Wildalpen |
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| Zu Beachten :
Flüsse befinden sich in ständiger Veränderung. Die
Flussbeschreibung kann daher nur zur groben Orientierung dienen.
Salza:
Die Salza ist ein landschaftlich hervorragend schöner und dabei
wassertechnisch nur mäßig schwerer Wildfluß. Sie gehört zu den in Paddlerkreisen
beliebtesten Flüssen Österreichs.
Pegel am Ortende von Wildalpen, km 55: NW=150, MW=200, HW=250.
| Fluß-km |
Beschreibung |
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Klausgraben (WW II) |
| 22,5 |
Brücke, übliche Einsatzstelle für die Befahrung der oberen
Salza, erforderlicher Mindestpegel 180 cm. |
| 27,5 |
Die Straße geht vom Fluß weg, Beginn der landschaftlich
hervorragend schönen oberen Salzaschlucht (Klausgraben). Einige scharfe Kurven mit
Prallhängen an den senkrecht aus dem Wasser ansteigenden Felsen, WW II. |
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Klausgraben
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| 37 |
Ende der Schlucht, rechts Weichselboden, rechts Mündung des
Rotmoosbaches. Die Fahrt wird hier beendet, da kurz danach der Stausee der Presceni-Klause
beginnt. |
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Mittlere Salza (WW II und III: |
| 55 |
Ortsanfang von Wildalpen, links Mündung des Hinterwildalpenbaches.
Schwierigkeiten WW II-III. |
| 55,3 |
Rechts Mündung des Holzäpfelbaches. |
| 55,5 |
Ortende von Wildalpen, Pegel, Brücke der Fernwasserleitung nach
Wien. |
| 63 |
Fachwerk, Brücke, rechts Mündung des Lassing. Es beginnt der
schönste Teil der Salza mit zahlreichen Blockpassagen und kleinen Stufen. Zunahme der
Schwierigkeiten WW III. |
| 64 |
Nach Linkskurve "Lawinenschwall", erhebliche Verblockung,
am besten links fahren. |
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Einfahrt Lawinenschwall
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| 69 |
Betonbrücke. |
| 69,5 |
Verblockter Abfall, links oder Mitte fahrbar, WW III.
Es folgt das "Paradies" mit der "langen Gasse" in einer 50 m hohen
Konglomeratschlucht. |
| 72 |
Rechts Erzhalden mit Mündung des Mendlingbaches. Fußweg zur
Straße, Möglichkeit zum Aus- oder Einbooten. |
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Untere Salza (WW III und II): |
| 72 |
Erzhalden. Fußweg von der Straße zum Fluß, Möglichkeit zum Ein-
oder Ausbooten. |
| 74 |
Brücke von Palfau. Ab hier gräbt sich die Salza zunehmend tiefer
in die wildromantische Konglomeratschlucht der unteren Salza ein. Sehr schönes Wildwasser
mit Stufen und Schwällen. |
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Palfauschlucht
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| 77 |
Rechts hoch am Hang Betonbrücke, Möglichkeit die Fahrt zu
beenden.
Die weitere Strecke ist immer noch landschaftlich hervorragend schön, bietet jedoch
kaum mehr Schwierigkeiten. Bald danach Staubeginn. |
| 79 |
"Weiberlauf", die Fahrt wird hier beendet. |
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Lassing:
Der Lassing verläuft als interessanter, in seinem Mittellauf recht
schwerer Wildbach durch ein abgelegenes enges Waldtal.
km 8 - 14 WW II (III)
km 14 - 20 WW III-IV
km 20 - 25 WW II,II+
Hilfspegel an der Imbachbrücke bei km 20: Gutes MW ist vorhanden,
wenn der Sockel des rechten Brückenpfeilers etwa 10 cm aus dem Wasser ragt.
| Fluß-km |
Beschreibung |
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| 8 |
Mündung des Rotbaches von rechts.Übliche Einsatzstelle an der
Holzbrücke über den Rotbach. 100 m bis zum Lassing.
Schnelle Strömung in breitem Kiesbett, zumeist WW II, nur eine kurze Blockstrecke bis WW
III. |
| 14 |
Brücke, rechts Forsthäuser von Klaus. Die Schwierigkeiten nehmen
zu, zunächst WW III. |
| 16 |
Brückenfundamente am Ufer; es folgt die "Schloif", eine
4 km lange, schwere WW-Strecke. Schwere Verblockung, starkes Gefälle. Abfälle in Stufen,
bei höherem Wasserstand mit wuchtigen Deckwalzen, verwinkelte Engstellen. Die Strecke ist
sehr unübersichtlich, wenig Kehrwasser, Anhalten zur Besichtigung oft nur schwer möglich,
Schwierigkeiten bis WW IV. 1996 gab es hier einen tödliche Unfall infolge von
Baumversperrungen nach Forstarbeiten. |
| 20 |
Altes Wehr, nach Besichtigung fahrbar; danach Brücke, Hilfspegel,
links Mündung des Imbaches. Nachlassen der Schwierigkeiten, jedoch weiterhin schnelles
spritziges WW. |
| 25 |
Brücke von Fachwerk, die Fahrt kann hier beendet werden. Kurz
danach Mündung in die Salza. |
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Erlauf:
Die Erlauf umfließt in großem Bogen den Ötscher, den
beherrschenden Berg der Voralpen. Besonders sehenswert sind die Schluchten der vorderen
und hinteren Tormäuer, sowie die Erlaufmäuerschlucht.
Übliche Strecke von Erlaufboden bis Kienberg WW III-IV (II).
Der Fluß verläuft hier in einer einsamen Schlucht, fernab der Straße in hervorragender
Landschaft.
Pegel am Auslauf des Kraftwerkes Erlaufboden: Minimum 190 cm,
günstig 200-270 cm.
| Fluß-km |
Beschreibung |
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| 22 |
Erlaufboden, übliche Einsatzstelle an der Mündung des
Werkkanales, Pegel 2.
Zunächst WW II bis III. |
| 25 |
Vor einer Rechtskurve mit charakteristischem Felsen auf der linken
Flußseite aussteigen und die folgende Gefällstufe besichtigen (Teufelskirche WW IV). |
| 30 |
Beginn der wildromantischen Schlucht der vorderen Tormäuer
(Toreckklamm). Schwierigkeiten zunächst WW III, später mit zunehmender Verblockung je
nach Wasserstand WW IV. In der "Erlaufröhre" verengt sich der Fluß bei starkem
Gefälle bis auf 2 m. 30 m danach bildete früher eine durch einen Erdrutsch entstandene
Barriere die schwierigste Stelle der Erlauf. 1999 war diese Stelle jedoch - offenbar durch
ein starkes Hochwasser - entschärft. |
| 33 |
Schluchtende, Eibenboden, Blockhütte und Parkplatz.
Schwierigkeiten weiterhin WW II-III |
| 33,3 |
Brücke, ab hier WW -III |
| 40,5 |
links ein Pegel, empfohlene Ausstiegstelle. |
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Erzbach:
Der Erzbach verläuft als recht anspruchsvolles Wildwasser in einem
landschaflich schönen Tal der Ennstaler Alpen. WW III-IV.
Pegel in Hieflau (Zufahrt zum Bahnhof): Minimum 270 cm, MW 290 cm
(Entspricht etwa 18 m**3/s, HW 310 cm.
| Fluß-km |
Beschreibung |
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| 12 |
Mündung des Seebaches von rechts. Die früher übliche Befahrung
des Seebaches ist nicht mehr möglich, da dessen Befahrung jetzt verboten ist. Brücke,
übliche Einsatzstelle für die Befahrung des Erzbaches, Parkplatz; kurz danach
Rückführung des bei km 10 abgeleiteten Wassers.
Der Erzbach ist ein Bach mit schneller Strömung, durchweg gutem Gefälle, Verblockung,
schönen Stromschnellen, zumeist WW III mit Stellen bis knapp WW III+. Erhebliche
Behinderung durch Strauchhindernisse, evtl. auch quer liegende Bäume. |
| 17 |
Neue Stufe bei Bushaltestelle Jassigau, unfahrbar,
starker Rücklauf, bei Anfahrt besichtigen! |
| 19 |
Eisenbahnbrücke, kurz danach Blockwurfwehr mit starkem Rücklauf
nach Linkskurve, erst spät erkennbar. |
| 20 |
Links Mündung der Radmer |
| 21,5 |
Wehr. Der Schanzentisch ist eingebrochen, schwerer Unfall !!!
Rechts umtragen. |
| 22 |
Brücke, sofort danach Wehr, Bruchsteine, Eisenträger ! |
| 22,5 |
Günstige Ausstiegstelle vor dem Ortsschild "Hieflau",
bei der Anfahrt besichtigen, wenig Kehrwasser. |
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Steyr:
Die Steyr ist ein landschaftlich sehr schöner Wildfluß.
Schwierigkeiten: WW III (III+)
Gefälle 9%o
| Fluß-km |
Beschreibung |
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| 13 |
Übliche Einsatzstelle unterhalb des Wasserfalles von Stromboding.
Die Boote werden auf einem Steig zum Fluß hinuntergetragen.
Zunächst verblockte S-Kurve, WW III, anschließend leichte Fahrt. |
| 14 |
Wehr, fahrbar, am besten bereits bei der Anfahrt besichtigen
(Straße unmittelbar neben dem Fluß).
Die Schwierigkeiten der folgenden Strecke bis zum Stausee Klaus betragen im allgemeinen
knapp WW III, mit mehreren kurzen Stellen WW III+ |
| 17 |
Holzbrücke, darunter Engstelle mit Querwalze. Dahinter folgt eine
Schwallstrecke, der sogenannte "Stoanahaufa". |
| 19 |
links Mündung des Weißenbaches. |
| 20 |
Unter einem Steg verblockter Abfall WW III+.
Kurz dahinter Riesenblock in Flußmitte. Stark unterspült!! Je nach Wasserführung links
oder rechts vorbeifahren |
| 22 |
Brücke der Bundesstraße 138, Steyrbrücke. Gute Ausstiegstelle,
Parkplatz, Wirtshaus. |
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